Achtung Glatteisgefahr:

UWZ

Die Ubimet warnt aktuell vor Glatteisregen: Von Montagnacht bis Dienstagabend ist verbreitet mäßiger bis starker gefrierender Regen oder Schneeregen zu erwarten. Dabei besteht erhöhte Glatteisgefahr. Beachten Sie dazu die Oberösterreich-Karte auf der Homepage www.uwz.at.

Die Meteorologen der Ubimet Unwetterzentrale informieren zugleich über mögliche Auswirkungen, die von Wetterlage zu Wetterlage variieren können:

  • “Strommasten können durch die Vereisung umknicken, dadurch Gefahr von längeren Stromausfällen.
  • Bäume können unter der Last des Eises zusammenbrechen.
  • Starke Beeinträchtigungen oder Ausfälle auch im Schienen-, Flug- und Schiffsverkehr.
  • Eisplatten oder Eiszapfen können von Hausdächern oder Bäumen abrutschen bzw. abbrechen und für Mensch, Tier und abgestellte Fahrzeuge zu gefährlichen Geschossen werden.
  • Das öffentliche Leben kann für längere Zeit stark beeinträchtigt werden.

Empfohlene Schutzmaßnahmen:

  • Bleiben Sie möglichst zuhause.
  • Meiden Sie die Nähe zu Bäumen und Überlandleitungen.
  • Treffen Sie Vorkehrungen für einen längeren Stromausfall
  • Vorsicht vor Eissturz: Ist ein Aufenthalt im Freien unvermeidlich, so halten Sie Abstand zu Dächern oder Hausfassaden und gehen Sie möglichst nicht unter eisbehangenen Bäumen hindurch.
  • Wenn möglich, vergewissern Sie sich, ob kranke oder pflegebedürftige Menschen in Ihrer Nachbarschaft versorgt werden müssen.”

Im Bereich Downloads der Zivilschutz-Homepage finden Sie hilfreiche Drucksorten zu Selbstschutzthemen, wie zum Beispiel "Krisenfester Haushalt" oder "Blackout - Ein Stromausfall der alles verändert".

Neuer Bezirksleiter für Vöcklabruck

Ernennung

VÖCKLABRUCK. Zum neuen Zivilschutz-Bezirksleiter für Vöcklabruck bestellt wurde Landesbranddirektor-Stellvertreter Robert Mayer, MSc. (Bild Mitte), er erhielt dafür sein Ernennungsdekret von OÖ Zivilschutz-Präsident NR Mag. Michael Hammer (li.) und Zivilschutz-Geschäftsführer Josef Lindner (re.).

Als Landesbranddirektor-Stellvertreter eignet sich Robert Mayer bestens dafür, das Thema Zivilschutz und Eigenvorsorge einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Mayer ist schon seit einigen Jahren für den Zivilschutz aktiv, er hat in seiner Heimatgemeinde Schwanenstadt auch die Funktion des Zivilschutzbeauftragten inne. Außerdem ist der neue Bezirksleiter als Vertreter des Landesfeuerwehrkommandos auch Mitglied der Arbeitsgruppe des Netzwerkes für Sicherheit und Zivilschutz „Sicheres Oberösterreich“.

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Auf dünnem Eis: Vorsicht beim Eislaufen

Eislaufen zählt zu den beliebtesten Wintersportarten in Österreich. Doch nicht immer läuft auf dem Eis alles glatt: Rund 4.500 Österreicher verletzen sich jährlich beim Eislaufen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Natürliche Eislaufflächen bergen noch mehr Gefahren als künstliche: Zum einen gibt es hier Stolperfallen durch Unebenheiten, zum anderen besteht die Gefahr, dass das Eis bricht.

So schützen Sie sich:natureislaufen_R_K_B_by_Regina-Kaute

  • Eisfläche erst betreten, wenn das Eis bei stehendem Gewässer 15cm, bei fließendem Gewässer 20cm dick ist
  • Keine Alleingänge unternehmen
  • Tragen Sie ein (Ski-)Helm und dicke, feste Handschuhe, oder noch besser: Handgelenksstützen
  • Nicht jede Eisdecke ist tragfähig - verlassen Sie sofort die Eisfläche, wenn es knistert und knackt
  • Legen Sie sich flach aufs Eis und bewegen sich vorsichtig in Richtung Ufer zurück, wenn Sie einzubrechen drohen

Falls Sie eingebrochen sind:

  • Augenblicklich beide Arme waagrecht von sich strecken
  • Arme oberhalb der Eisschicht halten bzw. versuchen, dorthin zu bekommen
  • Schieben Sie sich in Bauch- oder Rückenlage auf die feste Eisschicht
  • Versuchen Sie vorsichtig, mit den Füßen die gegenüberliegende Eiskante zu erreichen, um sich so wieder auf das Eis zu drücken
  • Rufen Sie um Hilfe und bewegen Sie sich nicht! Bewegung im Wasser kann zum plötzlichen Herztod führen

Sofortmaßnahmen für Helfer:

  • Machen Sie durch Rufen auf die Notsituation aufmerksam
  • Versuchen Sie, den Eingebrochenen mit langen Hilfsmitteln (Leiter, Äste, Stangen,...) aus dem Wasser zu ziehen
  • Nähern Sie sich dem Eingebrochenen nur robbend

Haben Sie immer die Notrufnummern parat und betreuen Sie den Verunglückten bis zum Eintreffen professioneller Hilfe!

Der Selbstschutztipp als PDF zum Herunterladen

Foto: Regina Kaute/Pixelio

Zusätzliche Informationen