Selbstschutz ist der beste Schutz!

Selbstschutz_Nerat_Krenn_Hammer_Hirz_LindnerDie neue Zivilschutz-Kampagne “Selbstschutz ist der beste Schutz – Sorgen Sie rechtzeitig für Notfälle vor” wurde im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.

Selbstschutzmaßnahmen sind notwendiger denn je. Niemand ist vor Katastrophen und Krisenfällen gefeit, der Gedanke daran wird jedoch gerne verdrängt. Verdrängung ist allerdings keine gute Strategie, um sich davor zu schützen. Ebenso wenig ist es empfehlenswert, sich allein auf fremde Hilfe zu verlassen, auch wenn diese noch so professionell ist. Eigenvorsorge und Eigenverantwortung gilt es zu fördern.

„Zivilschutz ist der schnellste und deshalb beste Schutz. Gerade in den ersten Minuten kann rasches Handeln Leben retten. Deshalb ist es wichtig, jederzeit auf Notfallsituationen vorbereitet zu sein.“, sagt OÖ Zivilschutz-Präsident NR Michael Hammer, „Um dieses Bewusstsein in der breiten Öffentlichkeit zu verankern, startet der OÖ Zivilschutz rechtzeitig zum Landeszivilschutztag (erster Samstag im Oktober) die landesweite Kampagne „Selbstschutz ist der beste Schutz. Sorgen Sie für Notfälle rechtzeitig vor!“.“

(Am Foto v.l.n.r. OÖ Zivilschutz-Vizepräsident LAbg. Alexander Nerat, OÖ Zivilschutz-Vizepräsident LAbg. Hermann Krenn, OÖ Zivilschutz-Präsident NR Michael Hammer, OÖ Zivilschutz-Vizepräsident LAbg. Gottfried Hirz und OÖ Zivilschutz-Geschäftsführer Josef Lindner).

Im Rahmen einer Plakat- und Onlineaktion wird dabei eine Rettungssituation mit einem visuellen Kniff gezeigt: Die Person, die dabei gerettet wird, wird von sich selbst gerettet. „Retter und Geretteter sind ein und dieselbe Person. Auch wenn der Betrachter das erst auf den zweiten Blick erkennt, löst es einen „Aha“-Effekt aus und verstärkt die Wirkung der zentralen Aussage.“, erklärt Hammer.

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Starke Partner für den Strahlenschutz: Zusammenarbeit des OÖ Zivilschutzes und der AGES zur Förderung des Selbstschutzes in der Bevölkerung

Hammer_RingerOb natürliche Strahlenbelastung oder die Strahlung aufgrund eines Atomkraftwerksunfalls: Das Thema Strahlenschutz erfordert eine ganzheitliche Betrachtung. Aus diesem Grund arbeiten der OÖ Zivilschutz und die AGES vermehrt zusammen. Ziel der der Kooperation ist, die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung zu stärken und die beim Strahlenschutz notwendige Eigenvorsorge und den Selbstschutz der Bevölkerung näher zu bringen.

30 Jahre nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl und fünf Jahre nach der Zerstörung der Reaktoren in Fukushima bleiben die Sicherheit und die Vorsorge bei einem Atomunfall ein wichtiges Thema des OÖ Zivilschutzes. „Wir fordern die Bevölkerung zu mehr Eigenverantwortung und Selbstschutzmaßnahmen auf“, erklärt OÖ Zivilschutz-Präsident NR Michael Hammer, „Zivilschutz ist ein breites Thema, deswegen freuen wir uns mit der AGES einen weiteren wertvollen Partner zur Bewusstseinsbildung gefunden zu haben. Indem wir unsere Strahlenschutz-Expertisen verknüpfen und zusammenarbeiten, erweitern wir den gesellschaftlichen Diskurs und wollen so eine breite Informationsbasis für den Bürger schaffen.“

Strahlenschutz-Infobroschüre

Kooperationsstart für die beiden Organisationen war die Zusammenarbeit bei der Neuauflage und Erweiterung der Zivilschutz-Strahlenschutz-Broschüre: Das Heft informiert umfassend über das Thema, gibt Selbstschutztipps für die Zeit VOR, WÄHREND und NACH einem Atomunfall. Erstmalig behandelt die Broschüre nun auch das Thema „Radon - natürliche Strahlenbelastung“. Dafür wurde eng mit der AGES zusammengearbeitet. Die Broschüre kann sowohl beim OÖ Zivilschutz als auch bei der AGES kostenlos angefordert werden bzw. steht auf www.zivilschutz-ooe.at und www.ages.at zum Download zur Verfügung.

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Eigenverantwortung und Selbstschutz: Ein ständiger Auftrag an die Bevölkerung

WebshopZur aktuellen Debatte über ein neues Zivilschutz-Konzept in Deutschland erklärt OÖ Zivilschutz-Präsident NR Michael Hammer: „Zivilschutz hat in Österreich eine hohe Bedeutung und ist auch gesetzlich festgeschrieben. Wir brauchen in Österreich nicht mehr staatlichen Zwang, sondern eine Stärkung der Eigenverantwortung und des Selbstschutzes. Eine noch stärkere Unterstützung der Zivilschutzarbeit ist aber jedenfalls wünschenswert! Wir müssen die Bürger dahingehend permanent sensibilisieren, dass immer ein Krisenfall eintreffen kann und sich jeder selbst bestmöglich darauf vorbereiten muss. Ganz egal ob Naturereignisse wie die Starkregenfälle und Hochwässer im heurigen Jahr, Reaktorkatastrophen, ein längerfristiger, großflächiger Stromausfall (Blackout), die Sicherheit im Straßenverkehr und im eigenen Haushalt - die Förderung des Selbstschutzgedankens und das damit verbundene ständige Bewusstsein zur Eigenverantwortung steht immer im Vordergrund.“

Bevorratung als Basis der Eigenvorsorge

Besonders wichtig ist die Lebensmittel- und Getränkebevorratung für den Krisenfall. Der OÖ Zivilschutz empfiehlt einen Lebensmittel- und Getränkevorrat zu lagern, mit dem man im Katastrophenfall eine Woche problemlos überbrücken kann. Mehr Infos zum Thema Bevorratung finden Sie in unserer Broschüre “Sicherheit durch Vorrat”, welche auf unserer Homepage zum Download bereitsteht bzw. online bestellbar ist. Zur Erleichterung für eine optimale Bevorratung wurde eine Bevorratungstasche entwickelt, die sich ideal zum Lagern von Lebensmitteln eignet. Darauf befinden sich Hinweise zum richtigen Bevorraten, die Notrufnummern, die Zivilschutz-Sirenensignale, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie Informationen zum richtigen Anwenden eines Feuerlöschers und zum richtigen Verhalten bei atomarer Verstrahlung.

Ein Notfallradio als Informationsquelle und eine Kurbellampe als Notbeleuchtung dürfen in einem krisensicheren Haushalt nicht fehlen. Im Zivilschutz-Shop kann ein batterieunabhängiges Notfallradio mit LED-Lampe erworben werden. Dort erhältlich sind auch die Zivilschutz-Bevorratungstasche sowie eine Notfall-Box mit allen wichtigen Hilfsmitteln für einen Katastrophenfall.

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