Zivilschutz-AKADEMIE: Basisausbildung absolviert

Mit dem Zivilschutzseminar “Basisausbildung” fiel am 5. April der Startschuss für das aktuelle Programm der Zivilschutz-AKADEMIE. Mehr als 40 Teilnehmer informierten sich dabei über die Sicherheitsprävention. Neben allgemeinen Zivilschutzinformationen waren auch Gefahrenlehre sowie die Notruf- und Alarmsysteme sowie Elementarschäden (Hagel und Starkregen) Thema des Seminars. Auch die Landeswarnzentrale wurde besucht.

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Die jeweils ganztägigen Kurse der Zivilschutz-AKADEMIE dienen der Aneignung von Sicherheitskenntnissen und der Weiterbildung in diesem Bereich. Die Seminare sind nicht nur eine Fortbildungsmöglichkeit für Zivilschützer, sondern auch allgemein für Führungskräfte im Sicherheitsbereich, die das in der Weiterbildung erlangte Wissen weitertragen sollen.  Im April finden außerdem noch das Zivilschutzseminar „Katastrophenschutz“ (21.4.) statt. Im Mai folgen Seminare zu den Themen „Blackout und aktuelle Bedrohungsszenarien” (9.5.) und „Internetsicherheit“ (18.5.).  Mit der Vermittlung von qualifiziertem Wissen in Sicherheitsthemen will der OÖ Zivilschutz einen weiteren Beitrag zu mehr Eigenvorsorge in der Bevölkerung leisten.

Mehr Fotos vom Seminartag gibt es hier.

Neue Bezirksleiterin für Eferding

Ernennung_KuglerZur neuen Zivilschutz-Bezirksleiterin für Eferding ernannt wurde Margit Kugler. Im Beisein von Bezirkshauptmann Dr. Michael Slapnicka erhielt die 34-jährige das Ernennungsdekret von OÖ Zivilschutz-Präsident NR Mag. Michael Hammer und Zivilschutz-Landesgeschäftsführer Josef Lindner. Margit Kugler kommt aus Fraham und arbeitet bei der Bezirkshauptmannschaft Eferding.

Die Mutter von zwei Kindern eignet sich bestens dafür, das Thema Zivilschutz und Eigenvorsorge einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Als Zivilschutz-Bezirksleiterin ist Margit Kugler Ansprechpartnerin in allen Fragen des Selbstschutzes und der Sicherheitsprävention.

Blackout – Ein Stromausfall als Herausforderung für alle Lebensbereiche

Das  Netzwerk für Sicherheit und Zivilschutz “Sicheres Oberösterreich” hat das Thema Blackout zum Arbeitsschwerpunkt gewählt: Damit wird ein längerdauernder, großflächiger Stromausfall bezeichnet, der mehrere Staaten gleichzeitig betreffen kann und Netzwerk_Blackout_PKdessen Auswirkungen weitreichend sind, konkret aber, aufgrund der fehlenden Erfahrungswerte, schwer abschätzbar sind.

 

Umfragen bestätigen: Oberösterreich nimmt Vorreiterrolle ein

In einem ersten Schritt erklärte das Netzwerk bei Podiumsdiskussionen auf Bezirksebene die weitreichenden Folgen eines solchen Blackouts. Mehr als 1.500 Katastrophenschutz-Führungskräfte wurden mit diesen Veranstaltungen erreicht.

Die nach Abschluss der Bezirksveranstaltungen 2015 durchgeführte IMAS-Umfrage zu Zivilschutzthemen in Oberösterreich zeigte erste Erfolge in der Bewusstseinsbildung unter den Bürgern. Gefragt wurde nach den prioritären Gefahrenquellen und dem Informationsbedarf dazu.  Am allerwichtigsten sind der oberösterreichischen Bevölkerung noch immer die Information und die Beratung im Hinblick auf einen Atom-Unfall (Ergebnis aus den IMAS-Umfragen von 2012 und 2015). 2012 lag noch die Information zu Unwetterkatastrophen an zweiter Stelle, die 63% für „sehr wichtig“ erachteten, 2015 wurde dieses Thema aber bereits vom längerfristigen Stromausfall überholt, der 2012 noch auf Platz 7 lag (2012: 36%, 2015: 68%).

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