Der Euro-Notruf 112

Der 11. Februar (11.2.) steht für ein wichtige europäische Telefonnummer, den Euro-Notruf 112. Dieser ist am Handy auch ohne PIN-Code Eingabe möglich. Wenn das Mobiltelefon keinen Empfang im eigenen Netz hat, wird automatisch über ein fremdes Netz vermittelt. Österreichweit ist der Euro-Notruf auch ohne SIM- Karte erreichbar. Der Euro-Notruf gilt einheitlich für ganz Europa. Wird er gewählt, gelangen Sie automatisch zur nächsten Sicherheitszentrale bzw. in Österreich zur nächsten Polizeidienststelle. Der OÖ Zivilschutz unterstützt diesen Aktionstag, appelliert aber zugleich an die Bürger, die österreichischen Notrufnummern immer parat zu haben und im Inland auch zu verwenden. Euronotruf

Vorteile des Euro-Notrufs 112:

  • Funktioniert auch bei Wertkartenhandy, wenn kein Guthaben vorhanden ist.
  • Er ist auch ohne SIM-Karte und bei Tastensperre anwendbar.
  •  Bei Eingabe von 112 an Stelle des PIN-Codes wird der Notruf auch über andere Netzbetreiber bevorzugt weiter geleitet.
  •  Der Euro-Notruf 112 wird mit höchster Priorität behandelt. Sollte kein Funkkanal frei sein, können sogar normale Gespräche aus dem Netz genommen werden.
  • Der Euro-Notruf ist kostenfrei !

Notrufe im Ausland: In allen EU-Mitgliedsstaaten ist der Euro-Notruf 112 anwendbar. Weitere Länder mit Notruf 112 sind auf www.sos112.info aufgelistet.

ACHTUNG !

  • Mit leerem Handy-Akku kein Notruf und keine Ortung durch Suchtrupp möglich.
  • Bei Wanderungen oder Bergtouren den Akku vorher voll aufladen und vor Kälte schützen.
  • Bei intaktem Akku kann das Handy als Notlicht oder für Lichtsignale genutzt werden.

Legen Sie erst auf, wenn die Einsatzzentrale das Gespräch beendet hat!

Der Selbstschutztipp "Euro-Notruf" als PDF zum Herunterladen

Zivilschutz-Delegation aus Shanghai zu Besuch in Oberösterreich

Zivilschutz_Shanghai

Christian Kloibhofer, Mag. Sandra Dazinger (beide OÖ Zivilschutz) und Ing. Dietmar Lehner (Landesfeuerwehrkommando) mit Dolmetscherin und den Besuchern aus Shanghai.

Einen umfangreichen Einblick in Oberösterreichs Zivil-, Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen gewann eine Expertendelegation des Zivilschutzes in Shanghai mit Wang Yaoming, dem Direktor des „Shanghai Municipal Civil Defense Office“ an der Spitze, beim Besuch in Oberösterreich. Der OÖ Zivilschutz präsentierte seine zahlreichen Projekte und Leistungen. Besonderen Anklang fand die Bevorratungstasche und das Notfallradio mit LED-Lampe. Auch das Zivilschutz-SMS, mit dem zielgerichtete Informationen bei Katastrophenfällen, Notsituationen oder besonderen Ereignissen rasch durch die Gemeinde versendet werden können, stieß bei den Besuchern aus Shanghai auf großes Interesse. Oberösterreichs Gemeindebürger können sich für das Zivilschutz-SMS kostenlos auf dieser Webseite (links im Reiter bzw. hier) anmelden.

Außerdem wurde den chinesischen Gästen der Aufbau des Feuerwehrwesens und des Ehrenamtssystems erläutert. Bei einem Rundgang durch das Landes-Feuerwehrkommando, der Landesfeuerwehrschule und der Besichtigung der Landeswarnzentrale, wurde ein Einblick in die Ausbildung der Feuerwehren und das oberösterreichische Alarmierungssystem geboten. Weitere Bilder finden Sie im Bereich "Fotos".

Antrittsbesuch absolviert

Bei KommR Elmar Podgorschek, dem neuen Landesrat für das Krisen- und Katastrophenschutzmanagement, Feuerwehrwesen und Zivildienst in Oberösterreich absolvierten OÖ Zivilschutz-Präsident NR Mag. Michael Hammer, Vizepräsident LAbg. Alexander Nerat und Geschäftsführer Josef Lindner ihren Antrittsbesuch. Bei den äußerst positiven Gesprächen informierten Hammer, Nerat und Lindner über die vielseitigen Leistungen und Projekte des OÖ Zivilschutzes, angefangen von der KAT-Basisausbildung bis hin zum Zivilschutz-SMS. Auch das Thema “Blackout – Ein Stromausfall der alles verändert” und die damit verbundene, notwendige Lebensmittel- und Getränkebevorratung, nahm einen wichtigen Platz bei diesem Antrittsbesuch ein.

Hammer_Podgorschek_Nerat_Lindner

v.l.n.r.: OÖ Zivilschutz-Präsident NR Mag. Michael Hammer, LR KommR Elmar Podgorschek, Vizepräsident LAbg. Alexander Nerat und Landesgeschäftsführer Josef Lindner

Zusätzliche Informationen